KOLMAS KIRJA "Sen kylla uskon", tuumi Teodora itsekseen salaperaisesti hymyillen. Einen Augenblick ein furchtbarer Sto?: ein tausend[pg 232]stimmiger Schrei der Angst und Wut: ein wirrer Knauel von Reitern und Fu?volk minutenlang: darunter einhauende Goten: und plotzlich ein Auseinanderstieben nach allen Seiten unter gellendem Siegesruf der Feinde. Als er vor Witichis angelangt war, ergriff dieser seine Hand, trat mit ihm vor, an den Rand der Treppe, und sprach: Ihr Manner von Rom, diesen hier haben eure Priester zu eurem Bischof bezeichnet. Ich genehmige die Wahl: er sei Papst, sobald er mir Gehorsam geschworen und euch den Eid der Treue fur mich abgenommen hat. Schwore, Priester! Damit schritt er den Hof entlang, an der Vorderseite des Wohnhauses voruber, durchmusterte die Nebengebaude zur Rechten und wollte sich eben nach der Ruckseite des [pg 5]Gevierts wenden, als er durch lautes Bellen der jungen Hunde zur Linken auf ein Gerausch an dem Holzzaun, der das Ganze umfriedete, merksam wurde. Han laski paansa kilvelleen, pani katensa ristiin rinnalleen - ja kuoli. Da trat Herzog Guntharis mit den Dienern eilfertig ins Gemach: Witichis, rief er, der Konigsschmuck ist verschwunden. Da erhob sich ingrimmig der Alte, sein Auge spruhte Blitze, seine Hand zitterte, vor Zorn, an dem Stabe. Elender! schrie er, du bist eines gotischen Mannes Sohn, das raumst du ein. So bist du denn ein Gote: und wenn du dich als Romer fuhlst, verdienst du schon dafur, zu sterben. Sajonen, fort mit ihm, an den Galgen. Er trug vier Briefe bei sich: den Brief Justinians an Belisar, die Briefe des Frankenkonigs an Cethegus und an Belisar und einen Brief Belisars an Witichis. Diesen letztern hatte Prokop geschrieben und Cethegus hatte ihn diktiert. Belisar sprang auf. Geht! la?t mich allein mit Prokop! Cethegus, erwarte meine Entscheidung. Und meine tiefsten und besten Gedanken, die diesen Krieg verfluchen, fuhren mich hierher. Ich komme, dich zu retten und zu entfuhren aus dieser schwulen Luft, aus dieser Welt von Falschheit und Luge. Ich bitte dich, mein Freund, mein Vater: folge mir nach Gallien. Nicht ubel, lachelte Cethegus. Ich soll Italien aufgeben im Augenblick, da die Befreier nahen! Wisse: ich war es, der sie herbeigerufen, ich habe diesen Kampf entfacht, den du verfluchst. Ich dacht es wohl, sprach Julius schmerzlich. Aber wer befreit uns von den Befreiern, wer endet diesen Kampf? In Glut und Rausch nahen die Gotter! sprach Aspa.